Ausflugsziele

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Limburger Dom
 
In einzigartiger Lage präsentiert sich der Limburger Dom auf einem Kalkfelsen hoch über der Lahn. Die siebentürmige Kathedrale erinnert an das Himmlische Jerusalem, von dem es in einem Kirchenlied heißt: "Eine große Stadt ersteht, die vom Himmel niedergeht in die Erdenzeit..." (GL 642). Zugleich wirkt der Dom schon von Weitem wie eine Krone über der Stadt und dem Land.
Von der Schönheit des Limburger Doms beindruckt, schrieb der Chronist Johannes Mechtel aus Pfalzel bei Trier um 1600 folgende Worte:
"Limpurg eine edle stad - im land die schonste kirche had".

Gemessen an der 2.000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche ist das Bistum Limburg jung an Jahren: 2002 wurde mit einem Festakt in der Frankfurter Paulskirche das 175-jährige Bestehen gefeiert. Seine Geschichte beginnt mit dem Zusammenbruch der weltlichen und kirchlichen Machtstrukturen in Europa als Folge der Französischen Revolution. Durch den Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803, dem letzten Gesetz des Heiligen Römischen Reiches, werden Gebiete der alten geistlichen Kurfürstentümer Mainz und Trier den nassauischen Herzogtümern zugeschlagen, darunter das Gebiet um Limburg, das bis dahin den rechtsrheinischen Teil des Trierer Bistums darstellt. Das Herzogtum Nassau mit Regierungssitz in Wiesbaden initiiert zusammen mit der freien Reichsstadt Frankfurt die Errichtung eines eigenen Bistums.

Am 23. November 1827 ist es soweit: Das Bistum wird gegründet und der erste Bischof, Jakob Brand, nimmt seine Amtsgeschäfte auf. Das Bistum hat zum damaligen Zeitpunkt 134 Pfarreien mit 175.000 Katholiken. Die ehemalige Stiftskirche St. Georg, deren eigene Geschichte bis in das 10. Jahrhundert zurück reicht, wird zur Kathedrale, zur Kirche des Bischofs von Limburg.

Im Gebiet des Bistums leben heute rund 2,4 Millionen Menschen, davon sind etwa 645.000 Katholiken. Der Anteil der Katholiken an der Bevölkerung beträgt demnach rund 27 Prozent.

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